R. G. Krügel / D. Hülshoff. Foto: Thomas Puschmann

teacher and musicians


Step into these classes, well prepared to provide new experiences.


Kurse / Classes


Jo Bruhn

Wenn ich mit anderen und dem Raum tanze, was verändert meinen Tanz?

Wie beeinflussen Faktoren wie Raum, Zeit, Timing, Geschwindigkeit den Tanz, die Komposition?

Welche Auswirkungen haben Aktionen und Reaktionen, Impulse und körperliches Zuhören?

Viele Fragen und kein Zwang, Antworten zu finden...aber eine Einladung damit zu experimentieren, zu spielen, Scores zu nutzen, um Komposition zu schaffen. Unsere Aufmerksamkeit zu unserem Tanz und ins Außen schweifen lassen. In Bewegung und Stille.

When I dance with others and the room, what changes my dance?

How do factors like space, time, timing, speed influence the dance, the composition?

What effects do actions and reactions, impulses and physical listening have?

Many questions and no need to find answers...but an invitation to experiment, to play, to use scores to create composition. Let's direct our attention towards our dance and space. In movement and in stillness.

www.jo-bruhn.de


Zita Pavlištová

Manipulation up to the sky

Movement improvisation workshop, bodily play through which we try to find a perfect physical connection. It’s surprising how pleasant it can be to manipulate each other. We will discover how powerful it is and what are we missing while rejecting it. We will experience how well does it lead us, finding ourselves both on the ground and in the air. If we give ourselves up to the sensitive leading, it will take us away from our usual movement paths and take us to the configurations beyond our habits.

Physical communication has almost disappeared from our lives. This event is a little return for anybody interested in movement, contact improvisation, dance or martial arts who wants to discover more about how to communicate in physical contact, explore new ways and enjoy the summertime together. The atmosphere of discoveries, smiles and wit, sudden realization of ourselves through our physical actions...

We will cultivate the art of both giving up to the manipulation and actively manipulating our partner with mutual awareness. We will start to identify further layers in human interaction that have been out of our reach. If we can read a new meaning in the actions we are used to precept in a certain way, our range of possibilities expands.

The work revitalizes our crippled senses. It teaches us to stay in touch until the transformation happens, smoothly going from pressure to lightness, to be direct and adaptable. Not being chained by the form but rather follow a principle, nourish and develop it up to the point where we can use it enrich our ability to communicate.


David Hülshoff / Lotte Jirka

Knochentransport

Die Contact Improvisation lebt für mich von der wahrnehmenden Verbindung mit mir selber, mit den Tanzpartnern und mit dem Raum. In immerzu sich ändernden Verhältnissen spielen diese Faktoren zusammen. Das gezielte Forschen am eigenen Skelett hat das Potential, davon ausgehende Bewegungswege in den Raum und sich ergebende Bewegungsspielräume für den Tanz mit Partner zu finden. Stabilität und Flexibilität mit mir selber und für die wechselnden Momente des Tragens und Getragen-Werdens sind ein Ziel, das ich mit der Arbeit am Knochentransport verfolge.  Ich sehe mich forschend an der inneren und äußeren Haltung zum Bewegungsgeschehen und finde dabei häufiger: weniger ist mehr.



Ralf Jaroschinski

Das kinetische Potential einer Situation

Da der Tanz in der Kontaktimprovisation nicht nur aus der eigenen Kreativität entspringt, sondern konstant aus der physischen Kommunikation mit dem/n Partner/n gespeist wird, werden wir in diesem Workshop genau an diesem Punkt anknüpfen: Wir werden die Bewegungsmöglichkeiten in den sich stetig neu ergebenden Situationen erforschen und verhindern, dass unsere Vorstellungen, Wünsche und Ideen uns dabei im Weg stehen. Besonders schön ist, dass dieser Prozess des sich Vergegenwärtigens und des Erkennens des kinetischen Potentials der Konstellationen der Körper bereits Teil des Tanzes ist, also nicht erst fabriziert werden muss und sich daher auch nicht erschöpft. Wenn wir dies noch in den räumlichen Bewegungsausdruck mitnehmen, potenzieren sich unsere Möglichkeiten zusehends, der Tanz gewinnt an Momentum und übernimmt mehr und mehr selbst die Regie.



Musik / Music


Pan Jelinek

Ich liebe es zu improvisieren. Im Leben, im Tanz und vor allem im Musik.
In die Stille und den Zwischenraum zuhören, was will gespielt werden. Das magische einladen.
Mich hingeben, Zeit vergessen. Am meisten in den schwarzweißen Landschaften des Klaviers
aber auch mit der Stimme, Percussions, Flöte oder mit meiner Loopmaschine. Und für euch, Tänzer, spiele ich am liebsten. Da kreieren wir die Musik zusammen.


David Hülshoff

Mich interessieren Klangteppiche, die in Unbekanntes entführen und gleichzeitig zurückführen auf das Eigene. Sounds zum Einschwingen und mit Brüchen, die gleichzeitig das bewegte Sich-Einschwingen in- und das Auflösen von Mustern erlauben, denen wir im Bewegen wie im Musizieren begegnen.